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Wenn Sie sich für unsere Orgel und die Orgelmusik interessieren


Die geschichtliche Entwicklung unser Klais-Orgel


Unsere Klais-Orgel

Im Zusammenhang mit dem Neubau des Gemeindezentrums im Jahre 1991 sollte ursprünglich auch eine neue Orgel errichtet werden. Aus finanziellen Gründen wurde dieses Vorhaben jedoch zunächst zurückgestellt, und so diente als Übergangslösung eine aus den Nachkriegsjahren stammende Kleucker-Orgel aus unserem ehemaligen Gotteshaus in Bielefeld-Uerentrup.
Im Jahre 1996 nahm die Kirchengemeinde Kontakt mit dem Sachverständigen für den Orgelbau, Herrn Domorganist Helmut Peters aus Paderborn, auf, der uns dann auch bis zur Vollendung des Projektes beratend und fachlich zur Seite stand.
Nach wiederholten Beratungen in den Gremien wurde dann nach einer Gemeindeversammlung im Juni 1996 die grundsätzliche Zustimmung für den Bau einer neuen Orgel gegeben. Ein Orgelbauausschuss hatte dann den Auftrag, das Vorhaben umzusetzen, indem durch Ausschreibungen, Besichtigung der Orgelbaufirmen, durch Hören und Vergleichen von Registerklängen eine für unser Gotteshaus geeignete Orgel gefunden werden sollte. 
Viele sich anschließende Überlegungen führten sodann im Februar 1997 zum Beschluss, der renomierten Orgelbaufirma Johannes Klais in Bonn den Auftrag für eine 18-registrige Orgel zu erteilen. Im April 1997 wurde das Orgelbauwerk durch das Erzbischöfliche Generalvikariat Paderborn ebenfalls gebilligt. 
Das Konzept der Fa. Klais zielte dahin, das nicht breite, aber relativ hohe Gotteshaus durch die in einer Nische ebenerdig aufgebaute Orgel mit einem optimalen Klang auszufüllen. Dieses sollte u. a. durch das im oberen Bereich der Orgel postierte Schwellwerk erreicht werden. Im Nachhinein kann festgestellt werden, dass das klangliche Konzept der Fa. Klais sehr gelungen ist und die Orgel in die ansprechende Architektur des Raumes hervorragend eingefügt worden ist. 
Eine weitere wichtige Aufgabe des Orgelbauausschusses war es, die Gemeinde und andere Förderer für eine rege Spendenbereitschaft zu motivieren. Daraufhin hat die Kirchengemeinde Außergewöhnliches geleistet: Durch Förderkreisgelder und Kollekten, durch besondere Aktionen sowie durch außerplanmäßige Spenden in- und außerhalb unseres Kirchengebietes ist erreicht worden, dass das gesamte Orgelbauwerk ausschließlich durch gezielte Spenden finanziert wird. Es ist zu betonen, dass in dieses Projekt keine Kirchensteuermittel bzw. keine Etatmittel fließen. 
Während der Bauphase hatte die Gemeinde Gelegenheit, das Entstehen der Orgel in der Werkstatt mitzuerleben. Spannend wurde es dann, als im Juli 1999 mit dem Aufbau der neuen Orgel begonnen wurde. Mit der Intonation oder Feinabstimmung der einzelnen Pfeifen und Register wurde die Orgel fertiggestellt. Herr Domorganist Helmut Peters konnte die fachliche Abnahme vornehmen und hat unsere neue Orgel als hervorragendes Instrument eingestuft. 
Der Abschluss und Höhepunkt des gesamten Vorhabens war dann am 26. September 1999 die feierliche Orgelweihe durch Herrn Domdechant Dr. Heribert Schmitz aus Paderborn - ein Feiertag und großes Ereignis für unsere Kirchengemeinde Heilig Geist Bielefeld.
Möge der Klang der neuen Orgel die Kirchenbesucher auf lange Sicht zu den verschiedensten Anlässen auf das Lob Gottes einstimmen, die Herzen der Menschen erfreuen und dem Gottesdienst Festlichkeit, Würde und Glanz verleihen. 
Liebe Internetbenutzer!
Wir laden Sie sehr herzlich in unser Gemeindezentrum ein, um mit uns Kontakte zu knüpfen, Gottesdienste in unserem schönen Gottesraum mitzufeiern und die vielbeachteten Orgelkonzerte zu besuchen.


Ein Dankeswort nach vollständiger Finanzierung der Orgel

Liebe Gemeindemitglieder und Förderer der neuen Orgel!
Als unsere Gemeinde sich vor vier Jahren für eine neue Orgel entschieden hatte, so mussten zum damaligen Zeitpunkt von den Verantwortlichen der Gemeinde aber noch manche Probleme gelöst werden. Neben dem technischen Ablauf galt unser Augenmerk vornehmlich der Finanzierung des großen Projektes. Da uns von Anfang an bekannt war, dass wir für unser Vorhaben in keiner Weise Zuschüsse oder sonstige Förderungen erhalten können, waren wir gezwungen, diese Baumaßnahme nur mit eigenen Mitteln zu finanzieren. Daher bewegten uns anfangs so manche Fragen, wie: Müssen wir für die Anschaffung der Orgel ein Darlehen aufnehmen? Können wir mit gleichbleibenden Kollekten- und Förderkreisgeldern rechnen? Fließen uns auch außerplanmäßige Spenden zu? Nun, bei unseren damaligen Planungen ließ uns eine Tatsache jedoch optimistisch in die Zukunft blicken: Dieser Gemeinde kann man Vertrauen schenken, darauf und damit kann man bauen. Unsere damalige Einschätzung hat uns dann auch Recht gegeben, und so können wir Ihnen vier Jahre nach dem Beginn unseres Wagnisses und ein Jahr nach der Einweihung unser neuen Orgel jetzt die frohe Mitteilung machen, dass das Geld für die Orgel in voller Höhe angespart bzw. gespendet worden ist!
Damit ist das finanzielle Ziel erreicht, die Orgel ist bezahlt, und es bestehen hierfür keine Schulden. Und es kommt noch schöner: Das ganze Vorhaben finanziert sich ausschließlich aus zweckgebunden Spenden, es sind keine Kirchensteuergelder in das Projekt hineingeflossen! Die Kirchengemeinde ist finanziell damit nicht belastet worden! 
Die Verantwortlichen der Gemeinde hatten seiner Zeit das Projekt auf den Weg gebracht, umgesetzt haben es schließlich alle Gemeindemitglieder und die, die sich diesem Unternehmen verbunden fühlten. Gleichbleibende Beiträge aus dem Förderkreis, Gelder aus den Tütenkollekten, Benefizkonzerten und besonderen Aktionen sowie großzügige Einzelspenden haben zu einem hervorragenden Ergebnis geführt, wobei exakt 75 % des gesamten Betrages von Einzelspendern gekommen sind, die restlichen 25 % verteilen sich zu gleichen Teilen auf den Förderkreis, die Tütenkollekten und besondere Aktionen. 
Und so danken wir als Vertreter der Pfarrei von ganzem Herzen allen Mitgliedern der Gemeinde, den Spendern, Freunden und Förderern sowie all den vielen gebenden Händen aus nah und fern für die große finanzielle Hilfe, Beiträge und Spenden. Sie alle haben der Kirchengemeinde Heilig Geist Bielefeld ein großes, bleibendes Geschenk gemacht!

Eines darf nicht unerwähnt bleiben: Gleichzeitig mit der Bündelung unserer Kräfte für die neue Orgel ist unser Sozialprojekt „Bruder Lucas" nicht vergessen worden. Es hat sich gezeigt, dass bei außergewöhnlichen Anforderungen auch Überdurchschnittliches geleistet werden kann. So sind erfreulicherweise die Spenden für Bruder Lucas in all den Jahren gleichbleibend hoch geblieben bzw. haben mitunter die Kollekten für die Orgel noch übertroffen. 

Bei aller Freude über das Gelungene soll mit dem Orgelspiel und in verantwortlichem Handeln unsere ständige Ausrichtung das Lob Gottes sein, zu dessen Ehre und Preis die Orgel erklingt und wir unsere Stimmen erheben.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Kirchenvorstand, Ihr Pfarrgemeinderat, Ihr Orgelbauausschuss

Die Disposition

I. Hauptwerk  
 
 
1. Principal 8'
2. Rohrflöte 8'
3. Octave 4'
4. Waldflöte 2'
5. Cornet 2 2/3'
6. Mixtur 4f
7. Trompete 8'
 
 
II. Schwellwerk  
 
 
8. Gedackt 8'
9. Viola da Gamba 8'
10. Blockflöte 4'
11. Nasard 2 2/3'
12. Principal 2'
13. Terz 1 3/5'
14. Oboe 8'
 
 
III. Pedal  
 
 
15. Subbass 16'
16. Offenbass 8'
17. Choralbass 4'
18. Posaune 16'
 
 
Tremulant: für Schwellwerk
Koppel: II/I, I/P, II/P

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