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Schmuckstücke unserer Kirche

Unser Gotteshaus beherbergt eine große Anzahl von Kostbarkeiten oder Schmuckstücken, die sehr gut als Sinnbilder den reichen Schatz an Glaubenswahrheiten und an Sakramenten, die die Kirche als das Haus unseres Glaubens birgt, verdeutlichen.


In unserer Kirche - wie in jeder anderen Kirche - möchten sich Menschen dem Heiligen nähern. Sie kommen in dem Vertrauen, dass Gott da ist, dass Gott ewige und liebevolle Anwesenheit ist.

Ewiges Licht


Ewiges Licht


Diese Anwesenheit Gottes wird besonders in der Gestalt der in der Messe gewandelten Hostien spürbar. Das "Ewige Licht" in der Nähe des Tabernakels zeigt mit seiner ruhigen Flamme diese unverbrüchliche Nähe Gottes an. Solange sich Hostien im Tabernakel finden, brennt dieses Licht - Tag und Nacht. Und so brennt dieses Licht mit Ausnahme des Karfreitags das ganze Jahr über.



Das Kreuz


Das Kreuz


Das Kreuz ist das Zeichen von Tod und Auferstehung Jesu. Was erst wie ein Scheitern wirken konnte, war im Plan Gottes "Erlösung". Denn der Tod bindet jeden Menschen - ob er gläubig ist oder nicht. Aber die Auferstehung Jesu ließ verstehen, dass Gott aus dieser Verfallenheit an den Tod herauslösen kann.

Wir tragen dieses Kreuz, es ist recht schwer und auch für ein Tragekreuz recht groß, zu jedem wichtigen Festtag sowohl zum Einzug wie zum Auszug vor der feiernden Gemeinde her. Denn dem Kreuz möchten Christen folgen auf dem Weg zu einer Liebe, die wir selbst nie erreichen können.



Apostelkreuze

Apostelkreuze


Solange Jesus lebte, verbrachte er die meiste Zeit im Kreis der zwölf Apostel. Ihnen trug er auch den Aufbau der Kirche auf.

Zwölf Kerzen, zwölf Apostelkreuze und Plaketten mit ihren Namen und Symbolen halten in unserer Kirche dieses "apostolische Fundament" wach. An jedem Feiertag werden diese Kerzen entzündet. Abgebildet ist die Doppelplakette, in der neben Petrus auch Paulus erwähnt ist - jener Mann, der erst sogar die Kirche verfolgte, dann aber einer ihrer größten Förderer wurde. Die Hinzufügung seines Namens zeigt, dass der Kreis der Apostel bis heute noch wachsen muss.


Weihwasserbecken


Weihwasserbecken


Nicht das ganze Jahr über, sondern nur in der Osternacht und den folgenden Tagen ziert die Weihwasserbecken an den Eingängen unserer Kirche eine Blüte. Wer in die Kirche hineinkommt, mit der Hand in diese kleinen Schalen greift und sich mit dem Taufwasser bekreuzigt, erneuert jedes Mal die Gnade der Taufe. Das Leben, das an Ostern aufblühte, müssen wir immer wieder auffrischen.



Altar

Altar


Der Altar ist der Ort, an dem in der Heiligen Messe die erlösende Hingabe Jesu am Kreuz wieder gegenwärtig gesetzt wird. Deshalb ist die Heilige Messe "Gipfel und Höhepunkt" der Versammlungen der christlichen Gemeinschaft.

Es ist schön, dass sich unsere Gemeinde zum Empfang der Kommunion in einem Kreis um diesen Altar versammeln kann. So bilden wir etwas mehr von jener ursprünglichen Tischgemeinschaft nach, die Jesus selbst beim letzten Abendmahl gestiftet hat.

Unser Altarstein ist schlicht. In seinem Inneren enthält er noch den Altarstein einer Kirche (Heilige Familie), welche unsere Gemeinde vor einigen Jahren aufgeben musste.


 Das Reliquiengrab


Das Reliquiengrab


an der Vorderseite des Altars enthält – unter anderem - ein Gedächtnisstück oder eine Reliquie der seligen Mutter Pauline von Mallinckrodt, die aus Minden stammt und den Orden der „Schwestern der christlichen Liebe“ gegründet hat. Dieser Orden bemüht sich vornehmlich um die Ausbildung blinder Kinder. Mutter Pauline ist deshalb ein Vorbild für Caritas und Glaube. Die Abdeckplatte des Reliquiengrabes ziert ein Rosenkranz, der Mutter Paulines Worte „Das Gebet ist die Quelle aller Gnade“ in Blindenschrift umrahmt.


Tabernakel


Tabernakel


Wer z.B. durch Krankheit nicht an der Messe teilnehmen kann, soll dennoch die Eucharistie gereicht bekommen. Insbesondere für Sterbende ist die Kommunion Wegzehrung auf dem Weg in die Ewigkeit. Deshalb begannen christliche Gemeinden, Hostien aus der Heiligen Messe für solche Gelegenheiten aufzubewahren.

Unser Tabernakel hat die Gestalt eines Festzeltes der Beduinen: Diese Form erinnert an die Zeit, als das Volk Israel die Heiligen Gegenstände in einem Zelt auf ihren Wanderungen mitführte. Auch heute begleitet Gott - insbesondere in dieser Speise - sein wanderndes Volk.


Emmaus-Bild


Emmaus-Bild

Das Emmaus-Bild auf der Tabernakeltür zeigt die Szene, in der Christus das Brot bricht und den beiden Jüngern dadurch „die Augen aufgehen“. Kurz darauf konnten sie ihn nicht mehr sehen. Genau so wird es bis zur Wiederkehr Christi den Menschen ergehen: sie können Gott nicht festhalten. Aber die Eucharistie verbindet sie immer mit dem Vermächtnis Jesu für unsere Welt und stärkt sie neu für ihre Lebenswanderung.


Taufbrunnen


Taufbrunnen


In der Taufe wird der Mensch Christ: aufgenommen in die christliche Gemeinschaft und gereinigt von allen todbringenden Spuren der Sünde. Der Taufbrunnen ist deshalb ein wichtiges Zeichen jeder Pfarrkirche.

Unser Taufbrunnen zeigt mehrere biblische Szenen, in denen Gott im Zeichen des Wassers zur Quelle des Lebens für die Menschen wurde.

Vor jeder Taufe strömt frisches, lebendiges Wasser durch eine Öffnung in unser Becken ein.

Nach einer Taufe wird das übriggebliebene Wasser den Gläubigen zur Verfügung gestellt. Sie nehmen es mit nach Hause und können somit selbst die Gnade ihrer Taufe jeden Tag viele Male erneuern oder andere Menschen segnen.


Szene am See Genezareth


Szene am See Genezareth


Eine der bronzenen Darstellungen an den Ecken des Taufbrunnens zeigt die Berufung der ersten Jünger am Ufer des Sees. Das Boot ist bereits leer. Sie haben sich von Jesus rufen lassen und ihre Arbeit sowie die Familie zurück gelassen.
Hinter dem Boot ist die Öffnung sichtbar, welche das Taufbecken vor dem Überlaufen bewahrt. Das dort abfließende Wasser rinnt direkt in den Boden unter der Kirche.


Gitter-Heilige Öle


Heilige Öle


Hinter diesem kleinen Gitter an einer Seite unseres Taufbrunnens verbergen sich die Heiligen Öle, welche in jeder katholischen Pfarrkirche für die Sakramente der Gläubigen aufebwahrt werden müssen.
"Christus" bedeutet auf deutsch "der Gesalbte", d.h. der wie von einer göttlichen Salbe inwendig vollkommen Durchdrungene und Heile. Wer "Christ" wird, ist also ebenfalls "Gesalbter". Deshalb verbindet sich eine Salbung schon mit der Taufe. Ebenso werden bei der Krankensalbung Stirn und Hände der Kranken gesalbt.


Rundfenster im Tabernakel-Zelt


Rundfenster: Heiliger Geist

Das Rundfenster im Tabernakel-Zelt hat W. Buschulte entworfen. Es symbolisiert die Begegnung von Himmel und Erde. Beim Verweilen in meditativer Ruhe erschließt sich der Sinn von Gen 1,2 „und Gottes Geist schwebte über den Wassern“.

Das Gold des oberen Teils kommt nicht immer gleich zur Geltung. Nur im Hochsommer trifft am frühen Abend das Licht der tief stehenden Sonne im Westen mit ganzer Strahlkraft von der gegenüberliegenden Seite auf das Fenster. Diese Momente sind kostbar und wunderschön. Selbst viele Gemeindemitglieder, welche allsonntäglich die Heilige Messe morgens mitfeiern, haben in solchen Augenblicken noch nicht anwesend sein können. Es ist dies ein Teil der symbolischen Schönheit unserer Kirche, der sich nicht zu jeder Zeit gleich und für jedermann sofort abrufbar erschließt.



Fensterring


Fensterring


Die Flammen des Heiligen Geistes, unseres Kirchenpatrons, lodern in den Fenstern unseres Lichtkranzes im Dach der Kirche. Sie verleihen unserer Kirche große Helligkeit.

Die rundherum verlaufenden Fenster machen unsere Kirche jedoch auch "feinfühlig": In diesem Raum ist kein Beter von der Außenwelt falsch "bewahrt", sondern es dringen größere Geräusche oder ein stürmischer Wind bis in den Kirchraum hinein und halten uns wach für das Geschehen der Welt.


Die Dachlaterne


Die Dachlaterne


ist die ganze Nacht über erleuchtet und verkündet zeichenhaft, dass Gott das „Licht in der Dunkelheit“ und Orientierung sein möchte. Für die der Kirche und dem Glauben Fernstehenden ist sie Mahnung und Erinnerung, dass die Arme und das Herz des gütigen und barmherzigen Gottes jederzeit und für jeden offen stehen.



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