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Neue Aufgabe in der Caritas

Übersetzer-Vermittler-Unterstützer

Übersetzer - Vermittler - Unterstützer

 

Die Begleitung von Flüchtlingen durch unsere Gemeinden ging in den letzten Monaten unvermindert intensiv weiter! Inzwischen ist die Zahl der neu Ankommenden geringer - dafür aber das ehrenamtliche Engagement in der weiterführenden Integration der Flüchtlinge umso stärker. Es geht um Wohnungssuche, Arbeitsvermittlungen, Praktika, Wege zu Ämtern...

 

In diesem Zusammenhang haben wir uns zu einem mutigen Schritt entschieden: wir konnten es durch Hilfen aus der Gemeinde ermöglichen, dass Herr Melad Ailo mit einer halben Stelle für die Flüchtlinge sich einsetzen kann.

 Herr Ailo ist katholischer Christ, Lehrer und selbst Flüchtling aus Syrien. Vor zwei Jahren noch hatten unsere Gemeinden ihm bei der Zusammenführung der Familie aus den Kriegsgebieten helfen wollen. Nun kann er inzwischen so gut deutsch, dass er seine Kenntnisse der arabischen und kurdischen Sprache einsetzen kann, um unsere ehrenamtlichen Helfenden in den oft hohen Sprachhürden zu unterstützen: Er übersetzt, begleitet zum Jobcenter oder zur Arbeitsagentur, zur Ausländerbehörde, zu Anwälten, manchmal auch zu Ärzten - immer dann, wenn der ganz genaue Wortlaut einer Frage verstanden werden muss.

 Er arbeitet unter dem Dach der Caritas und steht so den ehrenamtlich Engagierten und den Mitarbeitenden des Caritasverbandes gleichermaßen zur Seite. Manche Übersetzung geschieht sogar am Telefon. Einmal erhielt er in zwei Tagen 131 Anrufe! Er selbst ist froh, auf diese Weise etwas für die Menschen und die Integration hier tun zu können.

 

Sollten Sie selbst in Ihrem Umfeld bei Flüchtlingen eine entsprechende Übersetzungshilfe benötigen: Melden Sie sich gerne in einem unserer Pfarrbüros.


 

 

 

 

Alles wirkliche Leben ist Begegnung (Martin Buber)

 

Begegnungscafé mit Flüchtlingen

 

Begegnungscafés finden inzwischen an vielen Orten statt. So auch bei uns in der Heilig Geist Gemeinde.

Seit Anfang März bieten wir an jedem Mittwoch zwischen 16.00 und 18.00 Uhr im Pfarrheim Heilig Geist die Möglichkeit zum Begegnen und Kennenlernen, Spielen und Austausch, aber auch zum Erklären von Briefen und Ausfüllen von Formularen. Die deutsche Sprache steht bei diesen Treffen im Vordergrund , es gibt auch einen Dolmetscher, der regelmäßig zur Verfügung steht. Ziel ist es, neben dem Knüpfen neuer Kontakte die deutsche Sprache zu lernen und sich mit dem Alltag hier vertraut zu machen. Dabei werden die Flüchtlinge auch zu Arztterminen oder Behördengängen begleitet oder sie werden vereinbart und organisiert. Auch die Flüchtlinge, die bereits eine eigene Wohnung bezogen haben sollen die Möglichkeit zum Austausch haben und sind deshalb herzlich eingeladen vorbeizukommen.

Alle, die unverbindlich Kontakte zu den Flüchtlingen bekommen wollen und sie näher kennenlernen möchten, sind zu diesen Treffen herzlich eingeladen.


Fahrräder und Wohnungen gesucht

Für die Flüchtlinge

 

Fahrräder gesucht

In das Haus der katholischen Pfadfinder neben der Herz-Jesu Kirche in Brackwede wurden 40 unbegleitete jugendliche Flüchtlinge aufgenommen. Für sie suchen wir einige Fahrräder, die wir ihnen zur Verfügung stellen können.

 

Kleine Wohnung gesucht

Gesucht wird eine kleine Wohnung für ein syrisches Ehepaar. Beide sind als Flüchtlinge anerkannt. Die Frau ist schwanger und leidet unter Asthma. Zurzeit lebt das Paar in einem kleinen Zimmer in der Teichsheide. Beide sprechen gut Englisch.

 

Behindertengerechte Wohnung gesucht

Weiterhin wird dringend für eine armenische Familie, deren Vater seit diesem Frühjahr in seiner Heimat einen Bauchschuss erlitt und seither querschnittsgelähmt ist, eine behindertengerechte bzw. annähernd behinderten gerechte Wohnung gesucht. Kleinere Umbauten würden finanziert! Die aktuelle Wohnung der Familie ist völlig ungeeignet. Ein Umbau der Wohnung wäre zu teuer. Die vierköpfige Familie (36/34/9/6 Jahre alt) ist freundlich und kooperativ. Die Mutter lernt recht schnell Deutsch.

 

Bitte melden Sie sich im Pfarrbüro unter der Telefon-Nr. 0521 101643




Liebe Gemeinde!

Wir innerhalb der Caritas haben uns damit auseinandergesetzt, warum wir ehrenamtlich in der Caritaskonferenz mitarbeiten, d.h. warum wir z.B. die Gemeindemitglieder mehrmals im Jahr besuchen. Eine Auswahl der verschiedenen Beweggründe würden wir Ihnen gern vorstellen, um ihnen einen besseren Einblick in unsere Arbeit geben zu können.


Ich leiste die Caritasarbeit aus Nächstenliebe, wie das Wort ja eigentlich schon sagt.

Weil ich in dem anderen Menschen ein Bild Gottes sehe, bin ich bereit, meine Kraft und Zeit für den Dienst an anderen einzusetzen.


Weil ich die Liebe Gottes, die ich erfahre, weitergeben möchte, mache ich mich auf den Weg zu Menschen.


Die Frage an mich: Was kann ich tun, die Frohe Botschaft vom guten Gott weiterzugeben. Für mich ist es gelebtes „Christsein“, wenn ich meine Fähigkeiten in den Dienst der Gemeinde stelle.


Für mich bedeutet christlicher Glaube, sich auf den Weg zu machen, auf dem Weg zu sein. Dieses Gefühl kommt stark in mir hoch, wenn ich es praktisch in Form der Besuche oder der Caritassammlung vollziehe.


Die Begegnung mit den Menschen tut gut. Im Laufe der Zeit habe ich gespürt, dass die Menschen, die ich besuche, sich freuen mich zu sehen und auch bereit sind, eine Spende zu geben, damit wir anderen Menschen helfen können.

Nicht nur ich schenke etwas z.B. von meiner Zeit, aber ich bin auch beschenkt. Die Arbeit ist eine Bereicherung für mich.


Ich mache die Arbeit, weil ich es gut finde, wenn aus der Kirche jemand auf die Leute zugeht, zu ihnen nach Hause kommt, den ersten Schritt tut; wenn wir als Christen miteinander ins Gespräch kommen und persönliche Kontakte knüpfen;

dass Caritas soziale Arbeit leistet und wir mit den Spenden Menschen in Not unbürokratisch helfen können.


Caritasarbeit ist Tradition in meiner Familie: meine Mutter war schon viele Jahre dafür tätig.


Bei den Besuchen habe ich die Möglichkeit, die Menschen auf die unterschiedlichsten Angebote der Kirche aufmerksam zu machen, ihnen das Gemeindeleben näher zu bringen, besonders den neu zugezogenen und jungen Familien.


Ich möchte ein Bindeglied sein zwischen Gemeinde und Gemeindemitgliedern, den Leuten eine Möglichkeit geben, sich über die Kirche zu äußern, auch wenn es manchmal nur ein Schimpfen ist.


Ich möchte Menschen besuchen, die einsam, alt oder/und krank sind, ihnen zuhören, Mut machen, eventuell Hilfe vermitteln.


Ich möchte mit Menschen ins Gespräch kommen, die den Kontakt zur Kirchengemeinschaft verloren haben oder dem Glauben fernstehen.


Meine Bereitschaft für Caritas zu arbeiten ist Dank für eine unerwartete Hilfe, die ich von Caritas bekam.



Das sind Motive von einigen Mitarbeitenden der Caritas.

Wenn Sie sich durch einige Begründungen angesprochen fühlen, wenn Sie Lust zur Mitarbeit verspüren oder auch andere Motive zur Mitarbeit haben,sprechen Sie Mitarbeitende der Caritas oder Herrn Pfarrer Jacobs gerne an. Im Augenblick können wir nicht jeden Haushalt besuchen, da es einige Straßenzüge in unserer Gemeinde gibt, die wir nicht betreuen können. Deshalb freuen wir uns immer über Verstärkung.


Mit herzliche Grüßen

Der Vorstand der Caritaskonferenz Heilig-Geist 

 

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