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Ein meditatives Gebet

Rosenkranzgebet

Im Oktober (ab dem 01.Okt.) auch tägliches Rosenkranzgebet: Wochentags von Montag bis Samstag jeweils um 18.00 Uhr, Sonntag jeweils um 19.00 Uhr!

 

Ein meditatives Gebet

Die vielen Wiederholungen im Rosenkranz sind eine eigene Art des Betens. Aber gerade durch diese Wiederholungen kann sich meditatives Beten entwickeln, und es vertieft sich das Leben Jesu im Innern des Betenden. Die Geheimnisse und Geschehnisse der Menschwerdung Jesu, seines Wirkens unter den Menschen, seines Leidens, Sterbens und der Auferstehung werden entweder dem "Gegrüßet seist du Maria" vorangestellt oder immer wieder eingefügt. So sind die Betenden wie Maria an den zentralen Momenten des Lebens Jesu innerlich dabei.

 

Der Name "Rosenkranz"

Wie kaum ein anderes Symbol ist die Rose gleichzeitig ein Zeichen der Liebe und der Dornen des Leidens. Beides erfuhr Maria in der Beziehung zu ihrem Sohn.

Uns bringt das Rosenkranzgebet ebenfalls in eine enge Verbindung mit dem Leben, dem Leiden und der Herrlichkeit Jesu und es zeigt uns die besondere Stellung, die Maria im Heilswerk hat.

 

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Marienglockenblume weiß

Kennen Sie schon die Marienglockenblume (campanula medium)? Sie blüht ab Mai bis Juli in den Farben weiß, lila und rosa.



Neben unserer Kirche gibt es seit vielen Jahren einen Mariengarten. In diesem Mariengarten wachsen Blumen, die einfach schön sind. Eine große Anzahl von ihnen trägt Namen, die mit Maria in Verbindung stehen: Madonnenlilie, Mariengras, Marienträne, Muttergottes-Bettstroh, Marienglocken blume, Mariendistel… An einer Stelle in diesem Garten befindet sich eine Statue, dargestellt ist die Muttergottes, die eine Rose in der Hand hält.

Warum all dies?

Niemand, der wirklich glaubt, würde je die Verehrung Gottes auf den Raum der Kirche beschränken. Denn unsere Welt ist voll von Spuren Gottes. Besonders Blumen sind für viele Menschen eine solche Spur. Es ist gewissermaßen ihre „Gnade", von Gott mit Schönheit beschenkt worden zu sein. Jesus sagt dazu: „Lernt von den Lilien, die auf dem Feld wachsen: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht. Doch ich sage euch: Selbst Salomo war in all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von ihnen. Wenn aber Gott schon das Gras so prächtig kleidet, das heute auf dem Feld steht und morgen ins Feuer geworfen wird, wieviel mehr dann euch, ihr Kleingläubigen." (Matth. 6, 28ff) Schönheit aus Gnade ist also nicht erarbeitet, und wir können letztlich nichts anderes tun, als uns an dieser Gnade zu freuen.



Der Mariengarten im Moment in voller Pracht

Weil Blumen für viele Glaubende eine solche Spur gottbegnadeter Schönheit darstellen, haben wir vor Jahren an unserer Kirche eine Art Sammelpunkt solcher natürlicher Blütenschönheit angelegt.
Dasselbe, was wir in den Blüten entdecken, ist aber ebenso in den Menschen zu finden. Auch Menschen sind wirklich schön, nicht weil sie sich schön aufmachen oder herrichten, sondern weil sie von Gott so geschaffen und begnadet wurden. Den Höhepunkt dieser „Schönheit aus Gnade" haben Christen seit jeher in Maria erkannt: Denn alles, was Maria zur Menschwerdung Jesu hinzutat, war nicht Leistung, sondern Begnadung. Dies hält die Heilige Schrift fest, wenn diese Frau von verschiedener Seite angesprochen wird: "Du bist voll der Gnade", oder "Sei gegrüßt du Begnadete". 
Diese Begnadung Mariens ist immer vor allem in der Blumensprache ausgedrückt worden. Maria ist die "Rose ohne Dornen" oder die „Lilie ohnegleichen". Deshalb haben Gläubige auch den Monat Mai als besonderen Zeitpunkt der Marienverehrung gewählt: in diesem Monat blühen sehr viele von diesen Blütenschönheiten neu auf. Der Volksmund hat unzähligen Blumen einen Namen gegeben, der mit Maria in Verbindung steht. Und aus Dankbarkeit für die erhaltenen Hilfen werden gerade Mariendarstellungen häufig mit Blumen geschmückt. 
Der Mariengarten befindet sich gegenüber der Wiese hinter dem Pfarrheim – also gleich im Anschluss an den Heilkräutergarten. Eine Bank lädt alle ein, in dieser Schönheit von Gottes Schöpfung zu verweilen – auch um für die vielfältigen Gnaden Gottes zu danken. Das (Vor-) Bild Mariens hilft sicher vielen dazu.



Die Marienstatue

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